Mögliche «Mitmach-Szenarien»

Die Produktion der Videos kann auf viele verschiedene Arten geschehen, wobei unterschiedliche Kameras und Software zum Einsatz kommen können. Hier werden beispielhaft drei mögliche Szenarien beschrieben. Für alle drei Szenarien gilt, dass ein Film nie länger als zwei Minuten dauern sollte. Also: die erzählte Geschichte oder Reportage muss kurz und prägnant sein!

So einfach wie möglich: Produktion mit Handys

Die vermutlich einfachste Art um die Videos zu produzieren, ist die Verwendung von Handys. Diese Geräte sind meist vorhanden. Die aktuelle Handygeneration kann Videos in akzeptabler Qualität aufnehmen. Dabei ist es wichtig, ein gutes Storyboard (Ablauf der zu erzählenden Geschichte) zu haben, um das Video in einem Durchgang aufzunehmen. Die Nachbearbeitung dieser Videos ist weniger gut möglich. Filme, welche mit einem Handy gedreht wurden, haben meist die Endung *.3gp und sind stark komprimiert. Die Dateigrösse beträgt meist einige Megabytes. Solche Videos können direkt in die Plattform geladen werden.

Produktion mit Fotokameras oder Videokameras

Eine weitere Art, Videos zu produzieren, ist die Verwendung von Fotokameras oder Videokameras. Viele der neueren Fotokameras können auch Videos in guter Qualität aufnehmen. Das Video kann in einem Durchgang oder in verschiedenen Szenen aufgenommen werden, denn die Nachbearbeitung dieser Videos ist bei vorhandener Software (z.B. iMovie oder Moviemaker) möglich.

Filme, welche mit einer Fotokamera oder Videokamera gedreht wurden, haben meist die Endung *.avi, *.mov oder *.mpg. Die Dateigrösse beträgt hier meist viele Megabyte. Ein einminütiger Film kann problemlos eine Dateigrösse von 100 MB haben.

Solche Videos können zwar grundsätzlich direkt in die Plattform geladen werden. Die ganze Konvertierung in ein webtaugliches Format erledigt auch hier die Plattform. Es wird aber dringend empfohlen, bei Videos mit einer Dateigrösse über 20 MB diese auf dem eigenen Computer zu konvertieren und die fertige Flash-Video-Datei hochzuladen. Die Dateigrösse einer solchen Datei wird bis zu 10 mal kleiner sein als die Original-Datei. Der anschliessende Upload geht so viel schneller.

Wir haben dafür Anleitungen für MAC und WIN vorbereitet. Die dafür notwendige Software ist gratis.

Anleitung für MAC

Anleitung für WIN


Videoschnitt mit iMovie, Moviemaker und anderen Videoprogrammen

Die Nachbearbeitung von Videos mit einem Computer ist einfach geworden. Programme wie iMovie oder Moviemaker lassen wenig Wünsche offen. Dabei schreiben diese Programme die Videos jedoch meist in eigene Formate, um die Bearbeitungsmöglichkeiten zu erhalten. Solche Dateien können weder die Plattform noch die vorgestellten Gratis-Konvertierungsprogramme in eine Flash-Video-Datei konvertieren. Das bedeutet, dass der fertig geschnittene Film zuerst unter *.avi, *.mov oder *.mpeg oder *.wmv abgespeichert werden muss. Anschliessend können kleine Filme bis 20 MB direkt auf die Plattform geladen werden. Grössere Filme sollten mit der Gratissoftware auf dem eingenen PC oder Mac konvertiert und dann erst hochgeladen werden.